EMISSION POSSIBLE

KLIMASCHUTZ IMPOSSIBLE?!

Paris, RED II oder das erst letztes Jahr verabschiedete Klimaschutzgesetz geben einen dringend notwendigen Weg zur Senkung der Treibhausgasemissionen im Verkehr vor. Um die Klimaziele nicht in aller Deutlichkeit zu verfehlen, sind dringend Nachjustierungen an den BMU-Referentenentwürfen zur Weiterentwicklung der THG-Minderungsquote im Bundesimmissionsschutzgesetz und der 38. BImSchV nötig:

#HOCHDIEQUOTE

Die Entwürfe zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote stehen im Konflikt mit anderen Klimazielen:

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Hier finden Sie ein Musterschreiben, das Sie zur Vorlage nutzen können:

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Klimaschutzgesetz: Schnee von gestern

Mit dem Klimaschutzgesetz hat sich Deutschland erst Ende 2019 zu weniger Emissionen im Verkehr verpflichtet: 55 Mio. t CO2eq bis 2030 sollten es sein. Wenn das BMU seine Entwürfe nicht bedeutend nachbessert, verpasst Deutschland die Klimaziele signifikant: Um knapp 65 Mio. CO2eq.

Die aktuell vorgeschlagenen Anpassungen bedeuten einen Rückschritt in der Verkehrswende: Die Emissionen werden zunächst um bis zu 4 Mio. t CO2eq im Vergleich zu 2019 steigen. Im Zieljahr 2030 würde es zu einem Absinken auf ungefähr dem Niveau von 2019 kommen. #hochdiequote würde für Verbesserung sorgen! 

So ambitionslos sieht die Emissionseinsparung für den Verkehr aus:

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65 Mio.

t CO2eq: Emissionen, um die Deutschland die Klimaziele 2030 verpasst, wenn die Quote nicht weiter erhöht wird. (Stand: Verbändeanhörung 25.09.2020)

4 Mio.

t CO2eq: Emissionssteigerung statt –minderung bis Mitte des Jahrzehnts (Stand: Verbändeanhörung 25.09.2020)

96 %

der Erneuerbaren im Verkehr sind derzeit konventionelle Biokraftstoffe wie Biodiesel und Bioethanol, die in Teilen Benzin und Diesel ersetzen.

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OHNE BIOKRAFTSTOFFE KEINE VERKEHRSWENDE

Mit der derzeit geplanten Quotenhöhe werden konventionelle Biokraftstoffe aus dem Markt gedrängt. Das bedeutet, auf ihre Klimawirkung zu verzichten. Und in fünf Jahren ist der reale Anteil erneuerbarer Energien im Verkehr niedriger als heute. Im Umkehrschluss heißt das: Es wird mehr fossiles Erdöl eingesetzt. Eine höhere Quote würde den Beitrag der Biokraftstoffe auf dem heutigen Niveau halten und weitere Klimaschutzmaßnahmen können darauf aufbauen. Eine höhere Quote kann problemlos erfüllt werden!

Emissionen mindern mit allem, was geht!

Das BMU setzt auf den Hochlauf der E-Mobilität, vergisst dabei aber, dass weit nach 2030 noch über 30 Mio. Verbrenner unterwegs sein werden – im Vergleich zu den 10 Mio. anvisierten E-Autos der Großteil der Kfz. Ohne Klimabeitrag der Benziner, Diesel- und Erdgasautos sind Emissionsreduktionen im Verkehr nicht möglich. 

Mehr Bus, Bahn und Fahrrad, aber vor allem auch alle erneuerbaren Kraftstoffe: Strom, konventionelle Biokraftstoffe, Bio-CNG, Bio-LNG, Wasserstoff und PtX – Klimaschutz funktioniert nur mit allen zur Verfügung stehenden Optionen! Um die auszunutzen und mehr Einsatz von Erneuerbaren zu fördern, muss die Quote erhöht werden! Probleme, die Quote zu erfüllen, gibt es nicht.

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35 Mio.

Verbrenner müssen 2030 noch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Nur gemeinsam sind wir stark. 

7,8 %

betrüge der reale Anteil erneuerbarer Kraftstoffe gerade einmal in 2030, wenn es nach dem BMU geht. (Stand 08.01.2021)

Der Anteil Erneuerbarer im Straßenverkehr 2030 ist deutlich niedriger als das BMU bewirbt. Denn: Mehrfachanrechnungen täuschen CO2-Einsparungen vor und verdrängen bei unveränderter Quotenhöhe Biokraftstoffe aus dem Markt. Die Alternative ist dann: fossiles Mineralöl im Tank.

Landwaerme-BImSch-EE-im-Verkehr
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MEHRFACHANRECHNUNG HEISST NUR BILANZIELLE EINSPARUNGEN

Mit Mehrfachanrechnungen will das BMU bestimmte Antriebsenergien besonders fördern. Fahrstrom kann zum Beispiel vierfach an die THG-Quote angerechnet werden. Das verzerrt das tatsächliche Bild der Erneuerbaren im Verkehr: So werden aus eigentlich 11,89 % plötzlich 24,2 %. Das sind Luftbuchungen, die das BMU als tatsächliche Einsparungen rechnet. Eine höhere Quote würde den Anteil deutlich erhöhen!

Mehrfachanrechnung nur mit höherer Quote zu mehr Klimaschutz

Besonders effiziente Antriebe durch Mechanismen zu fördern ist legitim – aber nicht zulasten anderer erneuerbarer Verkehrsträger. In den derzeitigen Ausgestaltungen kann durch Mehrfachanrechnungen Mitte des Jahrzehnts die Quote fast ausschließlich durch E-Mobilität erfüllt werden. Damit wird der Einsatz anderer Erneuerbarer unattraktiv und sie werden aus dem Markt gedrängt. Das geht zulasten des Klimas, denn so fehlt ihr wichtiger Beitrag zur Senkung der Emissionen. Eine höhere Quote schafft mehr Anreize für den Einsatz von konventionellen und fortschrittlichen Biokraftstoffen.

100 %

Klimaschutz nur mit einer höheren Quote und gemeinsamen Anstrengungen

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#HOCHDIEQUOTE

"Mit Biogas haben wir nicht nur einen Energieträger, der speicherbar und flexibel ist, sondern auch die Felder bunter und artenreicher macht", so @peter_simone im Film zum Rückblick auf die Aktionswoche #Artenvielfalt des @FVBiogas #blühendesLeben https://www.youtube.com/watch?v=9Qf1M-lu_4I

#Artenvielfalt & Biogaserzeugung passen zusammen. Auch #Niedersachsen fördert nun den mehrjährigen Anbau von #Wildpflanzen als Kultursystem auf Ackerflächen. Ziel ist die Entwicklung einer ökologisch wertvollen und ökonomisch tragbaren Lösung zur Energieerzeugung.
#blühendesLeben

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